Eintritt: 2,60 €
Führung: Innen nur mit Führung, aussen freier Zugang
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: 4 € für kleines Buch
Souvenirs: keine
Lage: Schloss Bürresheim liegt ausserhalb von Mayen in der Eifel, ca. 30 km von Koblenz entfernt
Anfahrt: Parkplätze vor dem Schloss
Schloss Bürresheim liegt wunderschön im Grünen, zwischen Wiesen und
Wäldern. Es ist - neben Burg Eltz z.B. - eine der wenigen
mittelalterlichen Burganlagen der Gegend, die nie durch Kriege oder
Zerfall zerstört wurden.
Die Führung (auf die man u.U. etwas warten muss) geht durch die Innen- räume des
Schlosses, deren teilweise originale Einrichtung sich über die Zeit vom
15. bis zum 19. Jahrhundert erstreckt, dauert ca. 44 Minuten und ist
sehr interessant gehalten.
Bemerkenswert ist der „Kanonengang“, der
Tunnel, durch den man vom Torhaus in den Burghof gelangt. Während ich
auf den Beginn der Führung
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gewartet habe, bin ich immer wieder begeistert dort durchgegangen...
Leider ist die angrenzende Ruine der „Kölner Burg“ nicht zugänglich, was sehr schade ist, denn sie sieht toll aus, und leider gibt es hier keine Rastgelegenheit.
Der schön angelegte
Garten vor dem Schloss sah ver-
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mutlich bereits im 17. Jahrhundert so aus und ist eine gute Kulisse für die dicken Türme des Schlosses.
Fazit: Schloss Bürresheim ist ein toller und gelungener Ausflug! Und ein
weiterer Grund, sich mal ein bisschen in der Eifel aufzuhalten. Empfehlens- wert. Für die Verpflegung: kurz vor der Burg liegt ein schönes
altes Müh- lengasthaus, in Mayen sitzt man hübsch in der Altstadt.
Geschichte: Die ursprüngliche Burganlage wird in der Mitte des 12.
Jahr- hunderts von den Herren zu Bürresheim erbaut.
Sowohl der Erzbischof
von Köln, als auch der Erzbischof von Trier finden die Lage der Burg günstig für
ihre Interessen und erwerben jeweils eine Hälfte der Anlage, die sie als
Lehen an die Herren von Bürresheim geben.
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Als diese in der Mitte des 14.
Jahrhundert aussterben, geht der Kölner Teil an die Vögte von
Leutesdorf, der Trierer an die Herren von Schöneck, die die Burg fortan
als Ganerbenburg nutzen.
Deren Nachfolger, die Freiherren von Breitbach
erwerben 1659 die gesamte Burg.
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Der Trierer Anteil wird nun zur Residenz
ausgebaut, der Kölner Bau verfällt als Ruine.
Ende des 18. Jahrhunderts geht Bürresheim an die Grafen von Renesse, 1921 an die Grafen von
Westerholdt. 1938 verkaufen diese den gesamten Besitz an die
preussische Rheinprovinz, 1948 übernimmt das Landesamt für Denkmalpflege
Rheinland-Pfalz das Schloss.
Link: http://ceres.informatik.fh-kl.de/[...]
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