Eintritt: 5 €, Turmbesteigung + 1 €
Führung: Eintritt nur mit Führung
Hotel: Keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: im Kassenshop
Souvenirs: im Kassenshop
Lage: Schloss Braunfels liegt in Braunfels an der Lahn, ca. 25 km von Gies- sen entfernt
Anfahrt: Parkplätze unterhalb des Schlosses, ca, 5 Minuten Fussweg
Schloss Braunfels wird gerne als das „hessische Neuschwanstein“
bezeich- net, was ein bisschen ungerecht ist, aber der Tatsache Rechnung
trägt, dass beide nichts mehr mit einer mittelalterlichen Burg gemein
haben.
Doch Braunfels hat natürlich einen ungemein romantischen Charme
und der Bergfried stammt noch aus dem 13. Jahrhundert.
Bei meinem Besuch
gab es leider keine Führungen an diesem Tag, das Café war leider
geschlossen, und auch den sonst zugänglichen Turm konnte man „heute leider nicht“
besteigen. Schade.
So habe ich mich damit begnügt, die Aussenanlagen zu
bewundern (was
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eigentlich nicht so richtig vorgesehen ist), und den Blick zu geniessen. Diesen Besuch werde ich wohl noch einmal wiederholen.
Fazit: Schön, aber kitschig, kitschig aber schön. Trotz seinem sehr offensichtlich neugotisch wiederaufgebauten
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Looks hat mir Braunfels gefallen. Die Führung soll sich weitestgehend auf Räume des 18. & 19.
Jahrhunderts beschränken, und ich hoffe man darf Filzpantoffeln tragen!
Zur Sicherheit sollte man hier vorher anrufen und sich vergewissern,
dass die Schlossräume und das Café geöffnet haben.
Geschichte: Burg Braunfels taucht zum ersten Mal 1246 in den Urkunden
auf, erbaut wurde sie wohl schon eher von den Grafen von Solms, als
Trutzburg gegen die umliegenden Besitztümer der Grafen von Nassau.
Noch im selben Jahrhundert machen die Grafen von Solms sie zu ihrer
Wohnburg und nennen sich fortan von Solms-Braunfels.
Ende des 14.
Jahrhunderts wird Burg Solms vom rheinischen Städtebund zerstört,
Braunfels wird nun der Stammsitz der Familie, und die Grafen von
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Solms-Braunfels ab 1418 die Alleinerben des gesamten Solmser
Familienbesitzes. Bis ins 17. Jahrhundert hinein wird die Burg nun den
Bedürfnissen entsprechend aus- gebaut und befestigt, die Schäden, die die
spanische Besetzung im 30jährigen Krieg hinterlässt beseitigt, doch
1679 werden weite Teile der Burganlage bei einem Stadt-
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brand vernichtet. Es folgt ein rascher Wiederaufbau, nun zu einem ba- rocken Schloss. 1803
kommt es an das Fürstentum Nassau; die mittler- weile in den
Fürstenstand erhobene Familie Solms-Braunfels blieb jedoch Besitzer des
Schlosses und lässt es 1881-85 in neugotischem Stil
umbauen. Sie bewohnen das Schloss bis heute.
Link: http://www.schloss-braunfels.de/
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