Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: im Ort
Café/Restaurant: im Ort
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Die Stadtburg liegt in Andernach am Rhein, ca. 20 km von Koblenz entfernt
Anfahrt: Parken im Ort, 1 bis 10 Minuten Fussweg
Dass die Andernacher Stadtburg mitten in der Stadt liegt (ach...) nimmt
ihr etwas von der Ausstrahlung. Wenn man die – moderne - Umgebung aber
ignoriert, wirkt die Burg gleich richtig eindrucksvoll. Ich liebe die
Bauweise in der Vulkaneifel, mit weissem Tuffstein und schwarzem Basalt.
Selbst die Re- ste der Burg machen einen so gewaltigen Eindruck, dass man
sich kaum vorstellen kann, wie sie gewirkt hat, als sie noch intakt war.
An die Burg schliesst sich das Koblenzer Tor an, aus Basalt, schwärzer
als die Porta Nigra. Die Brücke zum Eingang der Burg führt heute über
grüne Wiese; früher war hier ein Wassergraben.
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Schade, dass man den nicht
wieder einrichtet. Die ehe- malige Stadtmauer, die an die Burg
anschliesst, ist noch teilweise erhalten, und hier, an manchen Toren der
Befestigung, ist der Graben mit Wasser gefüllt.
Fazit: Die Andernacher Stadtburg ist wirklich sehens-
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wert, trotz ihrer
Lage, trotzdem man in keinen der Türme kann, trotz des überschaubaren
Areals. Es ändert nichts, sie ist toll! Zudem gibt es in An- dernach
weitere interessante Dinge zu sehen mit dem Geysir, dem Ma- riendom, dem
Rheinufer und der Altstadt, und so ist hier ein Besuch empfehlenswert!
Geschichte: Die Andernacher Stadtburg wird nach 1167 vom Kölner
Erzbischof Rainald von Dassel (er war derjenige, der die heiligen drei
Könige nach Köln brachte), der die Stadt Andernach von Kaiser Barbarossa
als Geschenk erhalten hat, erbaut.
Sie dient sowohl als Schutz des
Rheinzolles als auch als Befestigung gegen den Trierer Erzbischof, sowie
gegen die Andernacher Stadtbewohner.
Deren Streben nach Unabhängigkeit
führt zu mehreren Auseinanderset-
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zungen mit den Kölner Erzbischöfen;
1287, 1357 und 1365 erstürmen und beschädigen diese die Burg, die je- doch immer wieder instandgesetzt wird.
Am Ende des 15. Jahrhunderts lässt der
Kölner Erzbi- schof Hermann IV. von Hessen die Burg noch mal im Stil der
Renaissance erweitern. Den 30jährigen Krieg über-
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steht die Burg
weitestgehend, im Pfälzischen Erbfolgekrieg wird sie jedoch 1689 von den Franzosen zerstört.
1836 wird der Turm (der im 18. Jahrhundert ein neues
Dach erhalten hat) in ein Gefängnis umgewandelt, 1911 bis 1922 dient er als
Jugendherberge.
In den 1980er Jahren wird die Burg instandgesetzt und
teilweise wieder- aufgebaut. Sie gehört heute dem Land Rheinland-Pfalz.
Link: http://www.andernach.net/frame.php?[...]
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