Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: im Ort
Café/Restaurant: im Ort
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: die Kapelle liegt im Otterbachtal bei Amorbach, ca 48 km von Aschaffenburg entfernt
Anfahrt: Parken davor
Die Kapelle Amorbrunn liegt am Rand von Amorbach, man kann aus
der Stadt in 10 Minuten hinlaufen, oder direkt davor parken. Sie ist
winzig; als erstes sieht man das grosse Christopherusbild an der
Aussenfassade; innen ist sie überraschend schlicht. Links im Chor hängt
eine Sandsteinskulptur vom Heiligen Amor, der, ehrlich gesagt, recht
sexy aussieht...
Unter einem
Holzdeckel im Fussboden der Kapelle entsteht die Quelle, vor der kleinen Kirche befindet sich das
Wasserbecken, in das die Quelle geleitet wird, im Hintergrund Obstwiesen
und der Blick auf die Gotthardsruine.
Oberhalb des Beckens ist
eine kleine Laube, hier sitzt man wunderschön.
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Um die Kirche herum sind
Kreuzwegskulpturen verteilt, nebenan befindet sich die ehemalige Eremitage.
Fazit: Auch wenn heutzutage ein Neubaugebiet relativ nahe an die
Kapelle Amorsbrunn herangewachsen ist, liegt sie noch immer schön im
Grünen und ist ein verzau-
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berter Ort. Hier möchte man mal Amor treffen;
heilig oder nicht...
Geschichte: Der Legende nach steht hier bereits ein germanisches, später
römisches Quellenheiligtum, als der fränkische Gaugraf Ruthard irische
Wandermönche aus dem Gefolge des Heiligen Pirmin in den Odenwald holt;
unter ihnen der Heilige Amor, der am Fusse des Berges an der Quelle eine
Maria geweihte Kapelle errichtet (und später angeblich Kloster Amorbach
gründet).
Tatsächlich wird wohl im 12. Jhrd. eine romanische Kapelle über
der Quelle, die 4 Liter Wasser in der Sekunde ausschüttet, errichtet,
nachdem im 11. Jhrd. der Amorbacher Mönch Theodorich von Fleury dem
Quellwasser hei- lende Wirkung zugeschrieben hat.
Von 1273 an betreuen Eremiten - die neben dem Amorsbrunn leben - die
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Kapelle bis 1792.
1443 erklärt der nach Amorbach ge- reiste Weltpriester Johannes
Keck die Kapelle erstmals als Gründung des Heiligen Amor und lässt aus dessen Grab- stätte in
Münsterbilsen (Holland) einige Reliquien des
Hei- ligen nach Amorbrunn bringen. Die daraufhin einsetzen- den
Wallfahrten machen eine Erweiterung der Kapelle im 16. Jhrd. nötig,
1565 wird das Wasser aus der im Ki
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fahrten machen eine Erweiterung der Kapelle im 16. Jhrd. nötig,
1565 wird das Wasser aus der im Kircheninneraum befindlichen Quelle in ein
- ur- sprünglich überdachtes – Heilbad ausserhalb der Kapelle geleitet.
In den folgenden Jahrhunderten wird das
Wasser von Amorsbrunn vor allem wegen seiner fruchtbaren Hilfe gegen Kinderlosigkeit berühmt;
so soll der 16fache Kindersegen Kaiserin Maria Theresias aus Österreich im 18. Jahrhundert. auf das Wunder der
Amorsbrunner Quelle zurückzuführen sein und bis zum Ende der
österreichischen Monarchie 1918 werden die so- genannten "Kaisermessen" in
der Kapelle gelesen. Bis zum heutigen Tag ist Amorsbrunn ein beliebtes
Ziel bei Wallfahrern und Pilgern.
Link: http://www.amorbach.de/index.php?c=hcpg&p=279
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