Eintritt: 8 € Vorbestellung sinnvoll
Führung: die Höhle ist nur mit Führung zu sehen
Hotel: keines
Café/Restaurant: Erfrischungen am Kartenhäuschen
Info: ab 4 €
Souvenirs: im Kartenhäuschen
Lage: Die Adventshöhle liegt bei Breitscheid im Westerwald, ca. 25 km von Weilburg entfernt
Anfahrt: Parken in Breitscheid 1200 m/8 min. Fussweg
Die Adventshöhle ist erst seit Mai 2009 zur Besichtigung geöffnet, wegen des grossen Interesses
sollte man Führungen vorher
bestellen, sonst fährt man umsonst (obwohl ich
bislang gar nicht wusste, wie schön der Wester- wald ist, sanftes
Vulkankegelpanorama, im Wald kleine Heidelichtungen und
immer wieder tolle Blicke in die Ferne).
Die Führung in der Höhle dauert
ca. eine Stunde und ist toll! Die Höhle ist von Metallbrücken durchzogen; einzelne
Tropfsteine sind effektvoll be- leuchtet. Die Beleuchtung wird im Lauf der
Führung immer mal wieder ge- ändert, mal ist die Höhle in ihrer ganzen
Tiefe angestrahlt, mal funkeln ein-
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zelne Säulen aus der Dunkelheit heraus. Da gibt es er- starrte "Wasserfälle", kleine Knöpfchenteppiche, dösende
Robben und so manches vermeintlich nicht jugendfreies Gebilde. Auch
Höhlenbären haben hier mal gelebt, einige Knochen sind zu sehen und man fand Tuff, den der Vul- kan in Maria Laach vor
13.000 Jahren bis hierher ge-
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schleudert hat! Die Stunde vergeht wie im
Flug; ich wollte noch bleiben.
Anschliessend konnte ich noch mit dem Höhlenführer zum Erdbacher
Mu- seum wandern, über den Steinbruch, in dem die Höhle entdeckt
wurde, durch die beeindruckende Schlucht, vorbei an weiteren Höhlen (von
denen wir eine noch "besichtigt" haben; zufälligerweise waren wir dünn genug, uns am Absperrgitter vorbeizuquetschen...).
Im Museum gibt es schöne Funde aus der Gegend u.a. Keltenschmuck
aus einer Nachbarhöhle.
Fazit: Eine tolle Höhle! Interessant und stimmungsvoll, und mit
Wande- rung und Museum empfehlenswert! Auch die Höhlen in der Gegend
sollte man ansehen, der Eintritt beinhaltet auch das Zeitreisemuseum in
Erdbach und das Töpfermuseum in Breitscheid. Und nicht zuletzt die
netten Men- schen, die einem gerne noch mehr erklären und
zeigen, machen den Aus-
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flug gelungen. (und man stellt belustigt fest, dass das
gerollte RRRRRenerrrrrod "r" keine Legende ist...)
Geschichte: Das Herbstlabyrinth ist eines der grössten
Höhlensysteme Deutschlands, bislang sind ca. 6 km Gän- ge ausgemacht.
Das Westerwälder Karstgebiet entsteht
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im
Devon aus einem vulkanisch gewachsenen Korallenriff. Höhlen sind in der Gegend bekannt,
1993 (im Advent!) entdecken
Mitglieder der Speläolo- gischen AG an dem aktiven Steinbruch eine Höhle, die sie zunächst ver- schliessen und
geheim halten. 1994 beginnt die Erforschung, man ent- deckt Höhlenbärenknochen und den Zugang zum
Herbstlabyrinth. Ab 1997 ruht die Forschung; eine Genehmigung fehlt. Die Höhle wird 1999 Naturdenkmal und nun von
der Gemeinde als Schauhöhle ausgewiesen.
Die
Forschungen werden 2002 mit spektakulären Entdeckungen fortge- setzt,
seit 2007 entsteht eine der modernsten Schauhöhlen Deutschlands.
Link: http://www.zeitspruenge.de/[..]/front_content.php?idcat=82
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