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Auf meine Frage, ob es irgendwelche Infoblätter oder Broschüren zur Burg gäbe, trat der Koch in Erscheinung.
Er hätte ohne weiteres direkt dem Mittelalter entsprungen sein können,
und einen kurzen Moment fürchtete ich mich etwas. Er entpuppte sich je- doch als sehr liebenswert, ging in den Souvenirstand um mir ein gebunde- nes Buch auszuleihen, in dem die Sage von Burg Sterrenberg und Lieben- stein - die der feindlichen Brüder - erzählt wird. Wir haben noch ein wenig geplaudert, über Burgen, sein Leben, wo ich herkomme etc., und so war dieser Kaffee in freundlicher, familiärer Atmosphäre ein schönes Erlebnis.
Fazit: Für einen Ausflug, irgendwo schön zu sitzen, und etwas zu essen und zu trinken, ganz sicher lohnenswert, zumal bei der Freundlichkeit des Personals. Für eine aufregende Burgen-Erfahrung reicht es allerdings nicht.
Geschichte: Burg Liebenstein wurde im 13. Jahrhundert erbaut, entweder als Trutzburg gegen, oder als Vorburg für die benachbarte Burg Sterren- berg. Sie wurde 1295 an die beiden Ritter Schenk von Stromberg und Lud- wig von Sterrenberg verkauft, die sich von nun an von Liebenstein nannten und die Burg als Ganerbenburg nutzten, bis sie Ende des 16. Jahhunderts unbewohnbar wurde. Heute befindet sich die Ruine in Privatbesitz.
Links: http://www.castle-liebenstein.com/kamp-bornhofen-rhein/index.html
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