burg liebenstein
Eintritt: keiner, die Besteigung des Bergfriedes kostet 50 Cent
Führung: keine
Hotel: vorhanden
Cafe/Restaurant: vorhanden
Info: keine
Souvenirs: Ein stimmungsvoll in die Mauerreste eingelassener offener Souvenirstand, der bei Bedarf vom Restaurantpersonal mitbedient wird

Lage: Burg Liebenstein liegt in Kamp-Bornhofen, ca. 42 km hinter Rüdes- heim auf der rechten Rheinseite
Anfahrt: man fährt mit dem Auto eine Waldstrasse hinauf, und kann rela- tiv nah an der Burg parken (auf halber Strecke zwischen Burg Sterrenberg und Burg Liebenstein, zu beiden Burgen je ca. 3 Minuten Fußweg gemäßigt bergauf)

Auch auf Burg Liebenstein gibt es nicht viel zu erleben, der kleine Treppen- weg an der Burgmauer der durch das ursprüngliche Burgtor in einen ver- wilderten Garten führt (allerdings: Baustelle betreten verboten...) ist in 3 Minuten hin und zurück gelaufen. Immerhin kann man gegen eine Gebühr von 50 Cent den Bergfried besteigen, was allerdings nicht heißt, dass man den Bergfried besteigen kann. Richtig ist, man kann eine bewachsene klei- ne Felstreppe hochsteigen, die einen an den Fuß des nicht zugänglichen Bergfriedes führt. Immerhin war man 4 Minuten beschäftigt und hatte ei- nen um 5 Meter besseren Blick...
Die Restaurantterrasse ist sehr schön, mit dickem Wein bewachsen, der Blick herrlich. Ein sehr nettes junges Mädchen hat sich aufmerksam und freundlich um mich gekümmert, was die Tatsache, dass es keinen Milch- kaffee gibt wettgemacht hat.

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Auf meine Frage, ob es irgendwelche Infoblätter oder Broschüren zur Burg gäbe, trat der Koch in Erscheinung.
Er hätte ohne weiteres direkt dem Mittelalter entsprungen sein können,
und einen kurzen Moment fürchtete ich mich etwas. Er entpuppte sich je- doch als sehr liebenswert, ging in den Souvenirstand um mir ein gebunde- nes Buch auszuleihen, in dem die Sage von Burg Sterrenberg und Lieben- stein - die der feindlichen Brüder - erzählt wird. Wir haben noch ein wenig geplaudert, über Burgen, sein Leben, wo ich herkomme etc., und so war dieser Kaffee in freundlicher, familiärer Atmosphäre ein schönes Erlebnis.

Fazit: Für einen Ausflug, irgendwo schön zu sitzen, und etwas zu essen und zu trinken, ganz sicher lohnenswert, zumal bei der Freundlichkeit des Personals. Für eine aufregende Burgen-Erfahrung reicht es allerdings nicht.

Geschichte: Burg Liebenstein wurde im 13. Jahrhundert erbaut, entweder als Trutzburg gegen, oder als Vorburg für die benachbarte Burg Sterren- berg. Sie wurde 1295 an die beiden Ritter Schenk von Stromberg und Lud- wig von Sterrenberg verkauft, die sich von nun an von Liebenstein nannten und die Burg als Ganerbenburg nutzten, bis sie Ende des 16. Jahhunderts unbewohnbar wurde. Heute befindet sich die Ruine in Privatbesitz.

Links: http://www.castle-liebenstein.com/kamp-bornhofen-rhein/index.html

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